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Leben ohne Alkohol: Dieser eine Punkt ist zentral auf deinem Weg in ein alkoholfreies Leben

Keine Angst, du musst diesen Text nicht bis zum Ende lesen, bis ich endlich zum zentralen Punkt komme, an dem du dich auf deinem Weg in deine Alkoholfreiheit orientieren solltest. Denn es ist schnell erzählt: Es geht darum, dass du immer dem Prozess vertraust, wenn du dein Leben ohne Alkohol leben möchtest. Wenn du wissen möchtest, was genau das bedeutet, dann freue ich mich, wenn du hier weiterliest.


Vor ein paar Jahren lag ich an einem Sonntag mal wieder total flach auf dem Sofa. Mein Schädel brummte und mir war schlecht. Ich war innerlich total unruhig und gleichzeitig so sehr müde.


Ich hatte mal wieder einen Kater, und ich hatte ihn satt.


Zum ersten Mal in meinem Leben kam mir damals der Gedanke, dass es vielleicht besser wäre für mich, wenn ich nie mehr Alkohol trinken würde. Nie mehr trinken, nie mehr zu viel trinken, nie mehr am Morgen aufwachen und mich so elend fühlen – das klang für mich nach Heilsversprechen in diesem Moment.


Und natürlich unmöglich zu erreichen, denn wie sollte das gehen, von etwas abschwören, auf das man so viele Jahre so sehr gesetzt hatte.


Alkoholfrei leben: Die Sache mit dem Prozess erkannte ich erst im Nachhinein


Ich wusste einfach nicht, wie ein alkoholfreies Leben gehen sollte. Was ich auch (noch) nicht wusste: Dass ich mich zu diesem Zeitpunkt – mit dem Aufflackern dieses Wunsches, der Sichtbarkeit dieses Heilsversprechens – bereits auf den Weg begab. Den Weg hin zu einem Leben ohne Alkohol.


Der Prozess – mein Prozess – hatte begonnen.


Die grösste Herausforderung der meisten Menschen, die sich ein Leben ohne Alkohol wünschen, ist die: Sie wissen nicht, wie sie dem Prozess vertrauen sollen, in dem sie sich bereits befinden.


Der Prozess nimmt seinen Lauf vom ersten Schritt an. Und der erste Schritt ist der, es in Erwägung zu ziehen, irgendwann (Zeitpunkt unbekannt) mit dem Trinken aufzuhören. Der Prozess beginnt dann, wenn der Wunsch aufflackert, nicht mehr verkatert aufwachen zu wollen. Nicht mehr dem Alkohol hinterherlaufen zu müssen.

Ihn nicht mehr zu brauchen.


Ja, es ist schwierig, dem Prozess zu vertrauen. Denn: Woher willst du wissen, dass es besser wird, dass das, was gerade passiert, Teil von dem ist, was sein muss, damit irgendwann mal sein kann, was du dir wünschst? Vertrauen ist immer schwierig. Und sich selbst vertrauen, wo man sich doch schon so oft enttäuscht hat, ist besonders hart.


Du willst es doch mal versuchen mit dem Leben ohne Alkohol? Dann los!


Was dem Prozess vertrauen bedeutet:


  • Auch wenn es gerade nicht nach deinen Vorstellungen läuft, weisst du, dass das noch nicht das "Endergebnis" ist und es besser werden wird. Besser für dich und mehr so, wie du es dir wünschst.

  • Dem Prozess vertrauen bedeutet, weiterzumachen, auch wenn es schwierig ist. Weil du weisst, dass sich der Prozess zum Positiven hin entwickeln wird.

  • Zu wissen, dass sich der Prozess nicht linear entwickelt und Ups and Downs zur Lernkurve dazugehören.

  • Geduldig sein: mit dir, mit deiner Umwelt, mit dem Leben. Denn: Der Prozess ist am Ende des Tages immer für dich – und das gilt ganz besonders dann, wenn dein Ziel es ist, ein alkoholfreies Leben zu führen.

  • Du bist offen für Veränderung: Prozess bedeutet immer Veränderung, und was du möchtest, ist Veränderung in deinem Leben. Für diese Veränderung braucht es also einen Prozess, und diesem zu vertrauen, ermöglicht es erst, dass die Veränderung passieren kann.

Dem Prozess vertrauen heisst also auch, dem Ganzen ein bisschen blind zu vertrauen. Oder besser gesagt: Du musst Menschen vertrauen, die dir erzählen, dass es gut ist, dem Prozess zu vertrauen :-) Mir zum Beispiel. Oder Holly Whitaker, die in ihrem Buch "Quit like a Woman" erklärt, wie du auch bei grössten Widrigkeiten deinem Prozess treu bleiben kannst.


Und falls du dich weiter vorbereiten möchtest auf dein alkoholfreies Leben, dann empfehle ich dir meinen Blogtext 5 neue Blickwinkel, die dir dabei helfen können, dem Alkohol Adieu zu sagen.


Struggelst du manchmal in deinem Prozess? Schreibe mir gerne in die Kommentare, womit du manchmal haderst.


Danke, dass du bis hierhin gelesen hast. Alles Liebe, Maria

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