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Alkoholfrei leben: Warum Alkohol keine Selbstfürsorge ist

... sich aber manchmal so anfühlt. Mit diesen drei Fragen erkennst du, ob ein Leben ohne Alkohol vielleicht doch die bessere Art der Selbstfürsorge für dich wäre.





Vermutlich weisst du das schon: Alkohol ≠ Selbstfürsorge. Doch so ganz stimmt es eben doch nicht: Alkohol hat durchaus das Potenzial, sich wie Selbstfürsorge anzufühlen.

Früher, als ich noch trank, war ich 100% überzeugt: Wenn ich mir ein Glas (oder 5) genehmige, tue ich mir etwas Gutes.

Natürlich wusste ich auch, dass Alkohol nicht wirklich gut für meinen Körper ist. Mir war klar, dass ich meinen Organen schade, dass es mir am nächsten Tag nicht gut gehen wird.

Dennoch trank ich ihn. Weil diese innere Überzeugung so, so stark war: Ich brauche diesen Drink hier jetzt, weil – ...weil ich nicht weiss, wie ich mir ansonsten etwas Gutes tun kann.

Ich fühlte mich nur mit Alkohol wirklich entspannt.

Ich fühlte mich nur mit Alkohol innerlich ruhig.

Nur mit Alkohol war ich okay mit mir selbst.

Es ist absolut nichts Falsches daran, sich so fühlen zu wollen: gut, ruhig, eins mit sich selbst. Selbstfürsorge ist, dir etwas Gutes zu tun, das dich auch wirklich gut fühlen lässt. Und wenn Alkohol dir dieses Gefühl gibt, wenn du das erste, vielleicht auch das zweite Glas trinkst, dann ist Alkohol in dem Moment Selbstfürsorge für dich.

Aber eben nur einen winzigen Moment lang.

Denn während du dich nach dem ersten Schluck noch entspannst und gut fühlst, zahlen dein Körper und deine Psyche den Preis für diesen kurzen Wohlfühl-Kick.


Alkohol ist keine Selbstfürsorge, weil er keine nachhaltige Selbstfürsorge ist – auch, wenn es sich für einen kurzen Moment lang so anfühlen sollte.

Wahre Selbstfürsorge ist etwas, das dich zwar durchaus auch mal nur kurzfristig gut fühlen lassen kann (wie zum Beispiel ein liebevoller Gedanke dir selbst gegenüber), das aber keine negativen Auswirkungen auf dich hat.


Wahre Selbstfürsorge schadet dir nicht.

Diese drei Ebenen der Selbstfürsorge sind wichtig:

  • Die körperliche Ebene: Du bewegst dich an der frischen Luft, du nimmst vielleicht in Bad oder gehst schwimmen. Auf der körperlichen Ebene tut Selbstfürsorge deinem Körper gut (und damit natürlich auch deinem Geist).

  • Die Gefühlsebene: Was tut mir gut? Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um? Wie kann ich mein Stressempfinden (inkl. aller körperlichen Symptome) regulieren oder meine Langeweile verändern? Selbstfürsorge auf Gefühlsebene ist Emotionsregulierung.

  • Die Verstandesebene: Wie rede ich mit mir selbst? Was bremst mich gerade noch? Welche Erlebnisse aus der Vergangenheit kommen mir immer wieder in den Sinn und denke ich unangenehm oft durch? Bin ich verständnisvoll mit mir selbst? Auf der Verstandesebene kannst du dein Verhalten so verändern, dass sich deine Lebensrealität nachhaltig deinen Bedürfnissen anpasst.

Denn am Ende ist es so:

Selbstfürsorge bewirkt, dass du dich nachhaltig zufrieden fühlst.




🖊️ Als kleine Aufgabe kannst du dich gerne selbst befragen:

Auf welcher Ebene fühlt sich Alkohol wie Selbstfürsorge für dich an?

Was bewirkt Alkohol bei dir auf der körperlichen, was auf der Gefühls- und was auf der Verstandesebene?

Und: Was könntest du auf diesen verschiedenen Ebenen tun, damit du dich nachhaltig zufriedener fühlen könntest – ohne Alkohol?

Falls du da schon gute Lösungen für dich gefunden hast, freue ich mich über dein Feedback als Kommentar unter diesem Blog-Text oder per Mail an hallo@fraubrehmertrinktnichtmehr.com! Und falls du Fragen hast zum Inhalt dieses Artikels hast, schreibe mir ebenfalls gerne 🤍





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